Prusa USS Drybox


Wenn feuchtes Filament auf die heiße Düse trifft, siedet das darin enthaltene Wasser sofort und dehnt sich dabei aus. Dadurch entstehen Dampfblasen, die aus der Düse austreten, was zu Fadenbildung, Auslaufen und einer rauen Oberfläche anstelle glatter Wände führt.

Links: feuchtes Filament nach Lagerung an der frischen Luft, Rechts: Filament, das in einer Trockenbox gelagert wurde und direkt daraus gedruckt wird.
Die meisten Aufbewahrungsboxen für Filamente sind lediglich umfunktionierte Lebensmittelbehälter. Wir haben die Prusa USS Drybox von Grund auf speziell für den 3D-Druck entwickelt und aus speziellen hydrophoben Materialien gefertigt. Es handelt sich um einen versiegelten Aufbewahrungsbehälter, der auf einer einfachen Idee basiert: Legen Sie Ihre Spule hinein, drucken Sie direkt aus der Box und lassen Sie sie dort, bis sie leer ist.
Sie können auf Ihr Filament zugreifen und es einlegen, ohne den Deckel zu öffnen. Die abgedichtete Öffnung hält Feuchtigkeit während des Druckvorgangs fern und ist perfekt für den direkten Anschluss eines PTFE-Schlauchs geeignet.

Eine clevere zentrale Öffnung ermöglicht es, die Box direkt auf Ihren vorhandenen Spulenhalter (den Prusa Bajonett-Spulenhalter) zu montieren. Auf diese Weise haben wir auch den freien Innenraum minimiert, in dem sich feuchte Luft ansammeln könnte.

Dank der flachen Seiten lassen sich die Boxen vollständig stapeln und sorgen so für eine übersichtliche Aufbewahrung. Eine Box pro Rolle: Legen Sie die Rolle einmal hinein und lassen Sie sie dort, bis sie aufgebraucht ist.
Wir haben die Box so groß gemacht, dass sie Platz für Standardspulen nahezu aller Marken (bis zu 1 kg) sowie für kleinere Spezialrollen bietet.
Warum Sie sich für die Prusa USS Drybox entscheiden sollten
Gemessen mit Prusament PCCF-Filament, ohne Silikagel in der Box.

Warum ist das wichtig? PCCF-Filament nimmt Feuchtigkeit schnell auf. Bei einem Wassergehalt von 0,12 % verschlechtert sich die Druckqualität.
Über die reine Messung der Feuchtigkeitsaufnahme im Zeitverlauf hinaus haben wir unsere Versiegelung mithilfe der CO2-Abklingmethode einem ultimativen Test unterzogen. Indem wir messen, wie langsam ein Spurengas aus dem Behälter entweicht, können wir genau bestimmen, wie oft die Luft im Inneren durch feuchte Raumluft ersetzt wird. Während ein einfacher Zip-Lock-Beutel schnell Luft durchlässt und selbst spezielle handelsübliche Trockenboxen Schwierigkeiten haben, eine vollständige Abdichtung zu gewährleisten, ist die Prusa USS Drybox deutlich dichter. Ihre Luftdichtheit erreicht ein Niveau, das normalerweise nur für Museumsvitrinen erforderlich ist, in denen empfindliche historische Artefakte aufbewahrt werden. Das bedeutet, dass Ihr Filament in einer kontrollierten Umgebung verbleibt, abgeschirmt von der Außenwelt, und zwar wesentlich länger als bei herkömmlichen Aufbewahrungslösungen.
der Prusa USS Drybox
Behalten Sie stets den genauen Zustand im Inneren im Blick. Integriertes Hygrometer und Thermometer zur einfachen Überwachung (°C/°F).
Kennzeichnen Sie Ihre Materialien ganz einfach mit den beiliegenden Abreißetiketten oder drucken Sie Ihre eigenen individuellen Etiketten im 3D-Druck aus – nutzen Sie dazu eine Vorlage von Printables.com.
Dank der kleinen Seitenabdeckungen können Sie die Spule manuell drehen oder das Silikagel austauschen, ohne den gesamten Behälter öffnen zu müssen.
Häufig gestellte Fragen zur Lagerung von Materialien.